Interner oder externer Datenschutz? Eine Gegenüberstellung

Die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten im Unternehmen besteht darin, dafür Sorge zu tragen, dass die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz eingehalten werden. Es besteht die Möglichkeit diese Stelle mit einem eigenen Mitarbeiter zu besetzen oder aber sich fachkundige Unterstützung von außen zu holen. Im Folgenden werden beide Alternativen kurz hinsichtlich Ihrer Vor- und Nachteile exemplarisch gegenübergestellt.

Externer Datenschutzbeauftragter

Interner Datenschutzbeauftragter

  • Vorhandene Eignung / fachliche Qualifikation sowie branchen-übergreifende langjährige Erfahrungen

  • kurze Einarbeitung in betriebliche Prozesse erforderlich

  • Unvoreingenommene Herangehensweise

  • Kein Arbeitsverhältnis, daher bei Abberufung Teilkündigung überflüssig

  • Erheblicher Schulungsaufwand bis zur Erlangung der fachlichen Qualifikation sowie Freistellung für Fort- und Weiterbildungen

  • Kenntnis betrieblicher Prozesse

  • Mögliche Betriebsblindheit

  • Besonderer Kündigungsschutz, Kündigung des Arbeitsverhältnisses nur aus wichtigem Grund möglich, dies gilt bis zu einem Jahr nach der Abberufung als Datenschutz-beauftragter fort.

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